So funktioniert das Fränkisch-Wörterbuch

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In unserem Fränkisch-Wörterbuch soll mit der Zeit eine möglichst vollständige Liste fränkischer Dialektausdrücke entstehen. So gehts: Einfach die einzelnen Begriffe als eigene Seiten eintragen und dann am Ende ein [[Kategorie: Fränkisch-Wörterbuch]] einfügen. Der Normalfall ist das mittelfränkische Idiom, wie es im Städtedreieck Nürnberg-Fürth-Erlangen gesprochen wird (obwohl es natürlich auch hier feine Unterschiede gibt).

  • Wer ein Wort aus einer anderen Gegend einfügen möchte, sollte dies dann bitte mit einem Herkunftshinweis kennzeichnen. Dies gilt auch, wenn der Ausdruck nur in bestimmten Städten/Orten üblich ist. Bei speziellen Ausdrücken, die etwa in der Landwirtschaft verwendet wurden/werden, sollte auch ein entsprechender Hinweis erfolgen.


  • So wird ein Eintrag erstellt: Bitte zuerst auf der Kategorie-Hauptseite überprüfen, ob der neue Eintrag vielleicht schon unter einer ähnlichen Schreibweise vorhanden ist. In diesem Fall kann man die schon bestehende Seite ergänzen, indem man sie aufruft und auf den Reiter „Bearbeiten“ klickt. Falls das Wort oder der Ausdruck noch nicht vorhanden ist, schreibt man ihn in das Fenster "Suche", das sich in der Menüleiste links befindet. Dann startet man die Suche und erhält daraufhin den neuen Begriff als Link in roter Farbe. Durch das Klicken auf diesen Link wird die gewünschte Seite automatisch erzeugt, und es öffnet sich das Bearbeiten-Fenster, in das man den Text eintragen kann.
  • Zur Schreibweise: Auf Sonderzeichen haben wir verzichtet, weil dies die Eingabe unnötig verkompliziert. Generelle Regeln für die Umsetzung eines Dialektwortes ins Schriftdeutsch gibt es natürlich nicht, das Geschriebene sollte aber möglichst nahe an der korrekten Aussprache liegen. Wer Probleme mit der Schreibweise von „k“ und „ck“ hat, für den hält Bernd Steigner folgenden Vorschlag bereit:
Folgt auf das „k“ ein Vokal oder ein Umlaut, so wird es auch als „k“ gesprochen und geschrieben. Beispiel: „Kadz“ (Katze) oder „Kichn“ (Küche). Logischerweise heißt die zweite Regel: Folgt auf das „k“ ein Konsonant, so wird es als „G“ geschrieben. Beispiel: „Grambfhenna“ (Krampfhenne). Diese Regeln gelten auch für ZUSAMMENGESETZTE Wörter. Beispiel „Kaffekanna“ oder „Groonggnebfla“ sowie gemischt in „Granggnkassa“. Weiter gilt, ein „ck“ wird immer als „gg“ geschrieben. Beispiel: statt „nackerdi“ sollte man „naggerdi“ schreiben.


  • Zur Kategorisierung: Alle Einträge im Fränkisch-Wörterbuch sollten nur in der Kategorie „Fränkisch-Wörterbuch“ stehen, da sie eine eigene Abteilung innerhalb des Franken-Wikis bilden und in anderen Kategorien wegen ihrer großen Zahl für Unübersichtlichkeit sorgen würden. Ausnahmen sind Begriffe, die über eine reine Worterklärung hinausgehen und weitergehenden Hinweise (wie etwa der „Bäiderlasbou“) enthalten.
  • Um den neuen Begriff einzufügen, schreibt man [[Kategorie:Fränkisch-Wörterbuch]] an den Schluss des Textes. Die eckigen Klammern erhält man durch Klicken auf den „AB“-Button oberhalb des Bearbeitungsfensters oder durch die Tastenkombination ALTGR+8 bzw. ALTGR+9. Einen kompletten Satz eckiger Klammern für einen Link oder einen Kategorisierungs-Verweis (Zwei am Anfang und zwei am Schluss) kann man sich auch in der grünen Sonderzeichen-Liste unterhalb des Bearbeitungsfensters holen.
  • Quellenangaben: Bei Dialektausdrücken, die ja direkt aus dem Alltagsgebrauch stammen, muss man nicht unbedingt auf entsprechende Literatur verweisen. Dies gilt auch vor dem Hintergrund, dass es kein definitives Standardwerk für den fränkischen Dialekt gibt, am ehesten erfüllt noch das relativ neue Ostfränkische Wörterbuch diesen Anspruch. Dennoch schadet es natürlich nicht, wenn man auf entsprechende Einträge verweist. Einen guten Überblick über die vorhandene Literatur gibt die Seite Fränkische Wörterbücher.



Artikel in der NZ

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