St. Josefs-Stift (Eisingen)

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St. Josefs-Stift in Eisingen

Das St. Josefs-Stift in Eisingen ist die größte Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung in Unterfranken.

Überblick

In Eisingen, Hettstadt, Waldbrunn, Waldbüttelbrunn und Hösbach finden rund 375 Menschen in unterschiedlichen Wohnformen ein Zuhause und einen zweiten Lebensbereich.

In der Eisinger Werkstätte arbeiten über 230 Menschen mit Behinderung in unterschiedlichen Berufszweigen und in der Tagesförderstätte finden rund 140 schwerst mehrfachbehinderte Menschen sinnvolle Beschäftigungsbereiche.

Die Begleitenden Dienste mit einem psychologisch-heilpädagogischen Fachdienst und medizinisch-therapeutischen Angeboten zählen ebenfalls zu den Angeboten.

Zahlreiche Freizeitangebote und ein vielfältiges kreatives Programm ergänzen die Gestaltungsmöglichkeiten der Bewohnerinnen und Bewohner.

Chronologie

Zeitangabe Historische Notizen
21. Februar 1963 Gründungsversammlung im Gartenpavillion des Juliusspitals
1964 Kauf der ersten 25 Grundstücke in Eisingen
9. April 1965 Architektenwettbewérb
17. Februar 1967 entscheidende Sitzung aller beteiligten Behörden im Erbachshof unter Leitung von Dr. Maria Probst (* 1. Juli 1902 in München; † 1. Mai 1967 München) , Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags
9. Juli 1968 Grundsteinlegung
7. Juli 1970 Richtffest
3. Mai 1972 Einzu der ersten Bewohner
1. August 1972 Eröffnung der Werkstätte
19. September 1972 Unterrichtsbeginn der Sonderschule
1. Oktober 1972 Eröffnung der Fachschule für Heilerziehungs-pflege und Heilerziehungspflegehilfe
23. Oktober 1972 Offizielle Eröffnung durch Bischof Dr. Josef Stangl und Staatsminister Dr. Fritz Pirkl (* 13. August 1925 in Sulzbach-Rosenberg - † 19. August 1993 in Marquartstein)
1. Juli 1977 Übergabe des 2. Bauabschnittes der Sonderschule mit Schwimmbad und Allwettersportplatz
1980 Eröffnung der Eisinger Werkstätte
1980 Eröffnung der Wohngemeinschaft in der Frankenstraße
19. März 1984 1. Spatenstich für Kirchenneubau
17. Juni 1986 Einweihung der St. Josefskirche
1988 Eröffnung der Förderstätte
1989 Schließung der Sonderschule
20. Oktober 1991 Einweihung der Reihenhäuser
November 1995 Einzug ins Kardinal-von-Galen-Haus, Hösbach
14. April 1997 Gründung Erthal-Sozialwerk gGmbH
7. November 1997 Eröffnung des „Galerie-Cafe“ in der Echter-Galerie
20. November 1998 Gründung der St. Josefs-Stift gGmbH und der Robert-Kümmert-Akademie gGmbH
Oktober 1998 Bezug des Wohnheim Sommergarten in Hettstadt
1998 Einführung des Qualitätsmanagments
2001 Bezug von Wohnungen für Wohntrainingsmaßnahmen und Betreutes Wohnen in Eisingen
2001 Beginn der Assistenzplanung POB (Planung und Organisation in der Betreuung)
2002 Beschluss der Dezentralisierung: In 10 Jahren ziehen 160 Bewohner in die umliegenden Gemeinden
2002 Bezug der Wohngemeinschaft in Waldbrunn: An den Zinsäckern
2003 Bezug einer weiteren Wohngemeinschaft in Waldbrunn, Jahnstraße
17. Mai 2007 Bezug der Wohngemeinschaft Seeweg, Waldbüttelbrunn
Juni 2007 Spatenstich Neubau in Höchberg

Weblinks