Stadtpark Fürth

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Der Stadtpark Fürth liegt zwischen Nürnberger Straße, Otto-Seeling-Promenade und der Pegnitz. Er hat eine Fläche von 16 ha.

Der Fürther Stadtpark
Foto: Stephanie Siebert / NZ

Inhaltsverzeichnis

Zur Geschichte

Der Park kann auf eine über 100 Jahre lange Geschichte blicken. Seine Ursprünge gehen zurück auf den Maschinenfabrikanten Johann Wilhelm Engelhardt (1816-1878). Engelhardt saß auch im Magistrat der Stadt Fürth, wo er Verschönerungskommissar war. In dieser Funktion ließ er 1867 hinter dem ehemaligen Friedhof rund um die Auferstehungskirche Fürth, auf dem Abhang zur Pegnitz hinunter, Bäume und Sträucher pflanzen. Die Anlage wurde bald erweitert. Später sorgten u.a. Engelhardts Witwe und der Spiegelfabrikant Johann Karl Zäh für eine Vergrößerung des Parks. Noch im 19. Jahrhundert wurde der Schwanenweiher angelegt.

Nachdem der Friedhof um die Auferstehungskirche aufgelassen worden war, kam auch dieses Gelände 1910/11 zum Parkareal hinzu. Dessen Neugestaltung nahmen Stadtbaurat Otto Holzer und Stadtgartendirektor Alfred Babée in die Hand.

Im Zweiten Weltkrieg wurde der Stadtpark stark beschädigt. Nach dem Krieg sollte er wieder neu erstehen. Da die Stadt Fürth im Jahr 1950 außerdem plante, anlässlich ihrer Großstadtwerdung eine Gartenschau zu veranstalten, schlug man zwei Fliegen mit einer Klappe: Die Gartenschau sollte im Stadtpark stattfinden.

Innerhalb nur eines knappen Jahres schaffte es der damalige Leiter des Gartenbauamts, Hans Schiller (1902-1991), den Stadtpark umzugestalten und die Gartenschau darin zu verwirklichen. Eröffnet wurde sie unter dem Namen „Grünen und Blühen“ am 11. Mai 1951. Über eine Million begeisterte Menschen besuchten sie.

Im Jahr 1962 wurde der Park nochmals erweitert: Als man die Pegnitz begradigte, kamen Teile der Pegnitzwiesen zum Gelände hinzu. Auch drei Stege über den Fluss entstanden: Karlsteg, Engelhardtsteg und Röllingersteg.

Der Fürther Stadtpark erfreut sich heute bei jungen wie alten Menschen in Fürth größter Beliebtheit – vor allem das Stadtparkrestaurant (die ehemalige „Milchgaststätte“) mit seiner großen Terrasse. Auf der Freilichtbühne finden im Sommer Theateraufführungen, Konzerte und Lesungen statt. Zu einem gesellschaftlichen Höhepunkt in der Region hat sich der alljährliche „Sommernachtsball“ entwickelt, der von der Comödie Fürth mit mehreren Musikbühnen und Tanzflächen im Park veranstaltet wird.

Karte

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Literatur

  • Stadtpark. In: Adolf Schwammberger: Fürth von A bis Z. Ein Geschichtslexikon. Fürth: Selbstverlag der Stadt Fürth, 1968, S. 156
  • Ute Wolf: „Ein Garten für alle“. In: Nürnberger Zeitung vom 5. November 1994 - Serie „Mein Lieblingsplatz“

Siehe auch

Weblinks

Artikel in der NZ

  • Originaltext! Dieser Text stammt aus der Nürnberger Zeitung, ist urheberrechtlich geschützt und deshalb nicht editierbar. Das Anlegen weiterer Abschnitte ist aber durchaus erwünscht!

Vorlage:NZ:Stadtpark Fürth