Weismain

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Weismain
Ortstyp Stadt
Landkreis Lichtenfels
Regierungsbezirk Oberfranken
Bundesland Bayern
Höhe 316 m ü. NN
Fläche 90,15 km²
Einwohner 4.720
Gemeindeschlüssel 09478176
KFZ-Kennzeichen LIF
Anschrift der Verwaltung Am Markt 19
96260 Weismain
Telefon 09575 9220-0
Website http://www.stadt-weismain.de
Bürgermeister Udo Dauer (CSU)
Wappen Weismain.jpg

Weismain ist eine Stadt im oberfränkischen Landkreis Lichtenfels.

Inhaltsverzeichnis

Lage

Weismain liegt am Rande des Naturparks Fränkische Schweiz/Veldensteiner Forst.

Nachbargemeinden

Geschichte

Die ältesten Anzeichen einer Besiedelung stammen aus der Zeit um 8000 vor Christus. Weiter wurden bei Ausgrabungen Fundstücke aus dem 7. und 8. Jahrhundert geborgen.

Weismain selbst wird im Jahr 800 in einer nur abschriftlich erhaltenen Urkunde des Klosters Fulda erstmals erwähnt.

Um 1190: Weismain und die Burg Niesten gelangen in die Hände der Andechs-Meranier, die den Ort Anfang des 13. Jahrhunderts zu seiner jetzigen Gestalt mit dem lang gezogenen Straßenmarkt ausbauen.

1248: Herzog Otto VIII. von Andechs-Meranien stirbt als letzter weltlicher Vertreter seines Geschlechts auf der Burg Niesten. Nach einem mehrjährigen Streit um sein Erbe werden Weismain und die Burg Niesten dem Hochstift Bamberg eingegliedert.

1313: Weismain wird der Überlieferung nach zur Stadt erhoben.

15./16. Jahrhundert: Die Stadt erlebt eine wirtschaftliche Blütezeit.

1572-77: Bürgermeister und Rat errichten den Stadtbrunnen, der heute vor der Sparkasse steht. Die bekrönende Rolandsfigur stammt vermutlich vom Bamberger Bildhauer Pankraz Wagner.

1632: Im 30-jährigen Krieg werden Vorstädte Weismains niedergebrannt.

1641: Die Stadt wehrt eine schwedische Belagerung ab

1711: Die bis ins 19. Jahrhundert nachweisbare Schneckenmast wird erstmals erwähnt.

1757: Durch die Preußen erleidet die Stadt im Siebenjährigen Krieg schwere Schäden: Die Truppen schießen Teile der Stadt in Brand.

1802: Das Hochstift Bamberg und somit auch Weismain fällt an das Kurfürstentum Bayern. In Weismain entstehen 1804 als neue Behörden Landgericht und Rentamt.

1827: Fünf Weismainer Tuchmacher richten eine mechanische Spinnerei ein.

1860: Der Färber Georg Wündisch richtet zusammen mit Gregor Schmitt und Jakob Dietz eine Wollspinnfabrik ein.

1861: Justiz und Verwaltung werden in Bayern getrennt. Weismain kommt zum Bezirksamt Lichtenfels, bleibt aber Sitz von Landgericht (später Amtsgericht, bis 1943) und Rentamt (später Finanzamt, bis 1932).

1867: Der Stadt Weismain wird die Führung eines Hopfensiegels genehmigt, nachdem der Hopfenanbau seit ca. 1820 stark angewachsen ist.

1868: Der Wirt Lorenz Pregler errichtet als zweiter Weismainer ein privates Brauhaus (heute Brauerei Püls).

1972-78: Elf bisher selbstständige Gemeinden werden im Zuge der Gebietsreform nach Weismain eingemeindet.

Politik

Ortsteile

Städtepartnerschaften

  • Quéven (Frankreich, Département Morbihan, Region Bretagne) - seit 2006
  • Bremen-Borgfeld (Deutschland), seit 2011.


Vereine

Vereine von A-Z

  • Badbauverein Weismain e. V.
  • Bereitschaft des Bayerischen Roten Kreuzes, Ortsverband Weismain
  • Blasmusik Modschiedel
  • Bund Naturschutz, Ortsgruppe Kunstadt-Weismain
  • Country- und Westernclub
  • Deutsch-Französische Gesellschaft Obermain e. V.
  • DLRG Ortsverband Burgkunstadt
  • Evangelische Frauenhilfe
  • Förderverein der Grundschule Weismain
  • Frauenkolping Weismain
  • Gartenbauverein "Schöpfleinsgrund" Altendorf-Siedamsdorf
  • Arnsteiner Gartenfreunde
  • Gartenbauverein Buckendorf
  • Gartenbauverein Fesselsdorf
  • Gartenbauverein Geutenreuth
  • Naturfreunde Görauer Anger
  • Großziegenfelder Garten- und Blumenfreunde
  • Gartenbauverein Kaspauer
  • Verein der Naturfreunde Kleinziegenfeld
  • Obst- und Gartenbauverein Jurafreunde
  • Gartenbauverein Modschiedel
  • Gartenbauverein Neudorf
  • Gartenbauverein "Burgfreunde Niesten"
  • Gartenbauverein Seubersdorf
  • Gartenbauverein Weiden
  • Verein der Garten- und Blumenfreunde Weismain
  • Gartenbauverein Wohnsig
  • Gartenbauverein Wunkendorf
  • Geflügelzuchtverein Weismain
  • Heimat- und Fremdenverkehrsverein Weismain e. V.
  • Imkerverein Weismain e. V.
  • Jungkolping
  • Kapellenbauverein Altendorf
  • Kirchenstiftung Buckendorf
  • Kapellenerhaltungsverein Erlach
  • Kapellenbauverein Frankenberg
  • Kapellenbauverein Giechkröttendorf
  • Kapellenbauverein Görau
  • Kapellenbauverein Großziegenfeld
  • Kapellenbauverein Kaspauer
  • Johann Hübner’sche Kapellenstiftung
  • Kapellenbauverein Krassach
  • Kapellenbauverein Mosenberg
  • Kapellenbauverein Neudorf
  • Kapellenbauverein Niesten
  • Kapellenbauverein Schammendorf
  • Kapellenbauverein Seubersdorf
  • Kapellenpflegeverein Siedamsdorf
  • Kapellenbauverein Wallersberg
  • Kapellenbauverein Wohnsig
  • Kapellenbauverein Wunkendorf
  • Katholischer Frauenbund
  • Kolpingfamilie Weismain
  • Museums- und Kulturverein Weismain und Umgebung e. V.
  • Musikverein Geutenreuth
  • Obermain-Löwen-Weismain
  • Reservistenkameradschaft
  • Sängerkranz Weismain
  • Schützengesellschaft Weismain 1910 e. V.
  • SCW Fan Club Obermain Power
  • SCW Obermain e. V., Abt. Altliga
  • SCW Obermain e. V.
  • Seniorenclub St. Martin
  • Skiverein Weismain e. V.
  • Soldatenkameradschaft Weismain
  • Sport-Club Jura Arnstein e. V.
  • Stammtisch "Fröhliche Runde" e. V. Weiden
  • Tennis-Club Weismain
  • Tischtennis-Club Geutenreuth
  • Tischtennis-Club Weismain
  • Turnverein Weismain
  • VdK-Ortsverband Weismain
  • Verein der Brieftaubenzüchter
  • Verein zur Förderung der Abwasserentsorgung bzw. -wiederaufbereitung im ländlichen Raum der Stadt Weismain e. V.
  • V z F - Verein zur Förderung und Verbesserung der kommunalen Zusammenarbeit der Gemeinden Altenkunstadt, Burgkunstadt und Weismain e. V.
  • Wanderclub Weismain e. V.
  • Weismainer Blasmusik


Personen

Ehrenbürger

Träger der goldenen Ehrenmedaille

Träger der silbernen Ehrenmedaille

Söhne und Töchter der Gemeinde

  • Dr. Friedrich Förner (1568-1630), Weihbischof und Generalvikar in Bamberg
  • Johann Degen (1586/88-1637), Kaplan und Komponist, Bearbeiter des ersten Bamberger Diözesangesangbuchs
  • Mauritius Knauer (1613/14-1664), Abt von Langheim und Verfasser des Hundertjährigen Kalenders
  • Ignaz von Rudhart (1790-1838), Regierungspräsident des Unterdonaukreises, Ministerpräsident von Griechenland unter König Otto I. von Griechenland
  • Georg Thomas Rudhart (1792-1860), Professor für Geschichte und Direktor des Kgl. Allgemeinen Reichsarchivs in München
  • Lorenz Hopfenmüller (1844-1890), Indienmissionar


Weblinks

Karte