Weismain
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| Weismain | |
|---|---|
| Ortstyp | Stadt |
| Landkreis | Lichtenfels |
| Regierungsbezirk | Oberfranken |
| Bundesland | Bayern |
| Höhe | 316 m ü. NN |
| Fläche | 90,15 km² |
| Einwohner | 4.720 |
| Gemeindeschlüssel | 09478176 |
| KFZ-Kennzeichen | LIF |
| Anschrift der Verwaltung | Am Markt 19 96260 Weismain |
| Telefon | 09575 9220-0 |
| Website | http://www.stadt-weismain.de |
| Bürgermeister | Udo Dauer (CSU) |
Weismain ist eine Stadt im oberfränkischen Landkreis Lichtenfels.
Inhaltsverzeichnis |
Lage
Weismain liegt am Rande des Naturparks Fränkische Schweiz/Veldensteiner Forst.
Nachbargemeinden
- 96264 Altenkunstadt
- 96224 Burgkunstadt
- 96272 Hochstadt am Main
- 95359 Kasendorf (Ofr.)
- 96187 Stadelhofen (Ofr.)
Geschichte
Die ältesten Anzeichen einer Besiedelung stammen aus der Zeit um 8000 vor Christus. Weiter wurden bei Ausgrabungen Fundstücke aus dem 7. und 8. Jahrhundert geborgen.
Weismain selbst wird im Jahr 800 in einer nur abschriftlich erhaltenen Urkunde des Klosters Fulda erstmals erwähnt.
Um 1190: Weismain und die Burg Niesten gelangen in die Hände der Andechs-Meranier, die den Ort Anfang des 13. Jahrhunderts zu seiner jetzigen Gestalt mit dem lang gezogenen Straßenmarkt ausbauen.
1248: Herzog Otto VIII. von Andechs-Meranien stirbt als letzter weltlicher Vertreter seines Geschlechts auf der Burg Niesten. Nach einem mehrjährigen Streit um sein Erbe werden Weismain und die Burg Niesten dem Hochstift Bamberg eingegliedert.
1313: Weismain wird der Überlieferung nach zur Stadt erhoben.
15./16. Jahrhundert: Die Stadt erlebt eine wirtschaftliche Blütezeit.
1572-77: Bürgermeister und Rat errichten den Stadtbrunnen, der heute vor der Sparkasse steht. Die bekrönende Rolandsfigur stammt vermutlich vom Bamberger Bildhauer Pankraz Wagner.
1632: Im 30-jährigen Krieg werden Vorstädte Weismains niedergebrannt.
1641: Die Stadt wehrt eine schwedische Belagerung ab
1711: Die bis ins 19. Jahrhundert nachweisbare Schneckenmast wird erstmals erwähnt.
1757: Durch die Preußen erleidet die Stadt im Siebenjährigen Krieg schwere Schäden: Die Truppen schießen Teile der Stadt in Brand.
1802: Das Hochstift Bamberg und somit auch Weismain fällt an das Kurfürstentum Bayern. In Weismain entstehen 1804 als neue Behörden Landgericht und Rentamt.
1827: Fünf Weismainer Tuchmacher richten eine mechanische Spinnerei ein.
1860: Der Färber Georg Wündisch richtet zusammen mit Gregor Schmitt und Jakob Dietz eine Wollspinnfabrik ein.
1861: Justiz und Verwaltung werden in Bayern getrennt. Weismain kommt zum Bezirksamt Lichtenfels, bleibt aber Sitz von Landgericht (später Amtsgericht, bis 1943) und Rentamt (später Finanzamt, bis 1932).
1867: Der Stadt Weismain wird die Führung eines Hopfensiegels genehmigt, nachdem der Hopfenanbau seit ca. 1820 stark angewachsen ist.
1868: Der Wirt Lorenz Pregler errichtet als zweiter Weismainer ein privates Brauhaus (heute Brauerei Püls).
1972-78: Elf bisher selbstständige Gemeinden werden im Zuge der Gebietsreform nach Weismain eingemeindet.
Politik
Ortsteile
Städtepartnerschaften
- Quéven (Frankreich, Département Morbihan, Region Bretagne) - seit 2006
- Bremen-Borgfeld (Deutschland), seit 2011.
Vereine
Vereine von A-Z
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Personen
Ehrenbürger
- Friedrich Dietz, Altbürgermeister
- Oskar Hanel
- Josef Lauer, Geistlicher Rat
- Erhard Meissner. Geistlicher Rat
- Hans Püls sen.
Träger der goldenen Ehrenmedaille
Träger der silbernen Ehrenmedaille
- Anton Beßlein
- Johann Düthorn
- Ludwig Eitzenberger
- Helga Fischer
- Andreas Gerner
- Dora Gückel
- Willibald Hopfenmüller
- Peter Jaeger
- Günter Konrad
- Willi Krämer
- Paul Lawatsch
- Peter Müller
- Hans Neuberger
- Andreas Pfister
- Hartmut Schulz
- Heinrich Stengel
- Bernhard Stölzle, Altbürgermeister)
- Konrad Tremel
Söhne und Töchter der Gemeinde
- Dr. Friedrich Förner (1568-1630), Weihbischof und Generalvikar in Bamberg
- Johann Degen (1586/88-1637), Kaplan und Komponist, Bearbeiter des ersten Bamberger Diözesangesangbuchs
- Mauritius Knauer (1613/14-1664), Abt von Langheim und Verfasser des Hundertjährigen Kalenders
- Ignaz von Rudhart (1790-1838), Regierungspräsident des Unterdonaukreises, Ministerpräsident von Griechenland unter König Otto I. von Griechenland
- Georg Thomas Rudhart (1792-1860), Professor für Geschichte und Direktor des Kgl. Allgemeinen Reichsarchivs in München
- Lorenz Hopfenmüller (1844-1890), Indienmissionar
Weblinks
- Wikipedia: Weismain
