Wildpark Hundshaupten

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Der Wildpark Hundshaupten
Rehe und Hirsche kann man hier aus nächster Nähe beobachten.
„Mutter Elch“ sorgt für ihren Zwillingswurf.

Der Wildpark Hundshaupten ist der einzige Tierpark in der Fränkischen Schweiz.

Inhaltsverzeichnis

Chronik

Dieses Wildgehege Hundshaupten ließ Gudila Freifrau von Pölnitz 1971 anlegen. In diesem weitläufigen Waldgelände werden einheimische Tierarten, darunter Wildschweine, Steinböcke, Mufflons, Gemsen, Damhirsche, Zwergziegen, Hängebauchschweine und Wisente, gehalten.

Die naturbelassenen Gehege ermöglichen die Begegnung zwischen Mensch und Tier.

Von Pölnitz vermachte per Schenkung ihre Besitzungen 1991 dem Landkreis Forchheim, der seit 2005 nur noch den Wildpark Hundshaupten besitzt.

Der Landkreis Forchheim investierte in Betriebseinrichtungen und neuem Gehege. Er errichtete eine Scheune, Sozialgebäude für das Personal, ein neues Kassenhaus. Als Abschluss wurde die Gaststätte fertig gestellt.

Der Landkreis Forchheim vergrößerte auch den Tierbestand, so 2004 mit Elchen. Eine Uhu-Voliere konnte 2007 eröffnet werden. Somit befinden sich etwa 300 Tiere in 40 Arten in diesem Freilandgehege.

Schenkung

1991 verschenkte Gudila Freifrau von Pölnitz den Wildpark zusammen mit ihrem übrigen Besitz in Hundshaupten, dem Schloss, dem Forsthaus sowie dem land- und forstwirtschaftlichen Grundbesitz schuldenfrei an den Landkreis Forchheim.

Am 11. Januar 2002 verstarb die Gründerin des Wildparks, Gudila Freifrau von Pölnitz, im Alter von 88 Jahren. Aufgrund eines berechtigten Pflichtteilergänzungsanspruches musste die Schenkung der Freifrau von Pölnitz aufgeteilt werden. Dadurch ist das Schloss Hundshaupten mit Wirkung vom 19. Juli 2005 in den Besitz ihres Adoptivsohnes Heinrich Freiherrn von Pölnitz übergegangen, ebenso das Forsthaus sowie Teile des Grundbesitzes. Sichergestellt werden konnten allerdings zwei Anliegen des Landkreises: zum einen die kulturelle Nutzung des Schlosses durch das Kuratorium Schloss Hundshaupten auf weitere zehn Jahre hinaus für Konzerte und Aufführungen. Zum anderen hat der Landkreis für die Dauer von 25 Jahren ein Vorkaufsrecht auf das Schloss, falls es veräußert werden sollte. Entsprechend dem Willen der Schenkerin wurde der Wildpark nicht in die Erbauseinandersetzung miteinbezogen. So bleibt der Landkreis Forchheim weiter Eigentümer des Tierparks Hundshaupten und auch eines Teils der Grundstücke im Umfeld des Parks.

Einrichtungen

Dem Wildpark angeschlossen ist:

  • Gaststätte mit Biergarten
  • Spielplatz für Kinder.
  • Streichelzoo mit der Möglichkeit die darin befindlichen Tiere zu füttern.

Tierarten

Wildtiere: Damhirsch (Dama dama), Steinbock (Capra ibex), Rothirsch (Cervus elaphus), Gamswild (Rupicapra rupicapra), Mufflon (Ovis musimon), Wisent (Bison bonasus), Wildschwein (Sus scrofa), Uhus (Bubo bubo), Waldkauz (Strix aluco), Jagdfasan (Phasianus colchicus), Polarfuchs (Alopex lagopus), Pfaue (Pavo cristatus), Waschbär (Procyon lotor), Elch (Alces alces)

Haustiere: Hausschweine, Frettchen (Mustela putorius furo), Bunte Bentheimer Schweine, Meerschweinchen (Cavia porcellus), Albrecht-Dürer-Schweine, Stallhasen, Hängebauchschweine, Hausschafe, Göttinger Minischwein, Heidschnucken (Ovis ammon aries), Hausgeflügel: Enten, Gänse ..., Coburger Fuchsschaf, Vorwerkhuhn, Waldschaf, Ostfriesische Mövchen, Kamerunschaf, Frankenziegen (Capra hircus), Soay-Schaf, Zwergziegen, Norwegisches Fjordpferd, Deutsche Edelziege, Galloway-Rinder, Esel, Waldesel (Equus asinus).

Beurteilungen und Auszeichnungen

  • trivago-Bewertung: 84 von 100 Punkten
  • Die Zeitschrift „Bild der Frau“ bringt in der Nr. 22 vom 26. 5. 2007 unter dem Titel: „Großer BILD der FRAU-Test: Wie gut sind unsere Streichel-Zoos?“ das sensationelle Ergebnis für den Wildpark Hundshaupten mit Note 1,5. Unter den 12 vorgestellten Tier- und Wildparks aus Deutschland vergaben die Familientester nur einmal die Note 1 und die bekommt der Wildpark Hundshaupten des Landkreises Forchheim.

Siehe auch

Weblinks