Wolfgang Eckart

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Wolfgang Eckart (* 28. August 1950 in Ravensburg) ist ein promovierter Historiker. Er war Leiter des Pädagogischen Instituts der Stadt Nürnberg und ist Leiter des Bildungszentrums Nürnberg.

Wolfgang Eckart
@ Bildungszentrum Nürnberg

Inhaltsverzeichnis

Leben und Wirken

Herkunft

1957 zog die Familie von Ravensburg (Baden-Württemberg) nach Nürnberg um.

Ausbildung und Schule

Nach einer Lehre als Industriekaufmann absolvierte Wolfgang Eckart den Zweiten Bildungsweg, erst an der Berufsaufbauschule Nürnberg, dann am Nürnberg-Kolleg (heute Hermann-Kesten-Kolleg).

Studium und Promotion

Nach dem Abitur studierte er an der Universität Erlangen-Nürnberg die Fächer Germanistik, Geschichte, Soziologie und Politikwissenschaft für das Lehramt an Gymnasien.

1988 wurde Wolfgang Eckart an der Philosophischen Fakultät I der Universität Erlangen-Nürnberg mit einer Doktorarbeit „Amerikanische Reformpolitik und deutsche Tradition Nürnberg 1945-1949. Nachkriegspolitik im Spannungsfeld zwischen Neuordnungsvorstellungen, Notlage und pragmatischer Krisenbewältigung“ zum Dr. phil. promoviert. Betreuer der Arbeit war Professor Rudolf Endres, Zweitgutachter war Professor Gotthard Jasper.

Berufstätigkeit

Nach dem Referendariat war Wolfgang Eckart Lehrer am Sigena-Gymnasium und an der Peter-Vischer-Schule in Nürnberg.

1993 wurde er Leiter des Pädagogischen Instituts der Stadt Nürnberg.

Seit 2002 ist er Direktor des Bildungszentrums Nürnberg, der zweitgrößten Volkshochschule in Bayern.

Veröffentlichungen

  • „Unser Ziel: Wiederaufbau ohne ideologische Fragen“ - Stadtverwaltung, Militärregierung und lokalpolitische Weichenstellungen. In: Dieter Rossmeissl (Hrsg.): Nürnberg unter amerikanischer Militärregierung 1945-1949, Beiträge zur politischen Bildung 6/1987, Nürnberg 1987, S. 31-52
  • Amerikanische Reformpolitik und deutsche Tradition Nürnberg 1945-1949. Nachkriegspolitik im Spannungsfeld zwischen Neuordnungsvorstellungen, Notlage und pragmatischer Krisenbewältigung. Zugleich: Universität Erlangen-Nürnberg, Dissertation, 1988. Nürnberg: Stadtarchiv, Nürnberg: Korn u. Berg, 1988, 486 S., ISBN 3-87432-124-X (Nürnberger Werkstücke zur Stadt- und Landesgeschichte; Band 42)
  • Kindheit und Jugend 1939-1949. Hrsg.: Kunstpädagogisches Zentrum (Abteilung I) im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg. - Nürnberg: KpZ, 1989, 80 S., ISBN 3-924991-20-0 (KpZ-Heft; 1)
  • Hrsg.: Deutschland über alles? Materialien zur Auseinandersetzung mit dem Rechtsradikalismus für Schule und Bildungsarbeit. Stadt Nürnberg: Pädagogisches Institut, 1990, 184 S. (Pädagogisches Institut Nürnberg: PI-Dokumentation, Stadt Nürnberg, Pädagogisches Institut; Nr. 1)
  • "Neuanfang in Hessen". Die Gründung und Entwicklung von Flüchtlingsbetrieben im nordhessischen Raum 1945-1965. In: Forschungen zur Integration der Flüchtlinge und Vertriebenen in Hessen nach 1945, Band 2. Historische Kommission für Nassau. Wiesbaden 1993.
  • Hrsg.: Pädagogische Schulentwicklung. Konzept und Praxis. Neue Formen des Lernens, kollegiale Teamarbeit. Nürnberg: Pädagogisches Institut der Stadt Nürnberg, 1999, 49 S., ISBN 3-00-005462-6 (WeiterLernen - Schule entwickeln; Heft 2)
  • Der südpunkt kommt! Ein zukunftsweisendes Haus des Lernens und der Kultur in Nürnberg. In: Dis.kurs, (2008) 2, S. 22-26, ISSN 1611-6712

Literatur

  • Die Zukunft des lebenslangen Lernens. Dr. Wolfgang Eckart, Günter Baumüller, Meinhard Knoche und Peter München im Gespräch mit Isabella Schmid. In: Alpha-Forum-extra, Bayerischer Rundfunk, BR-online, Sendung vom 13. Januar 2005, 20.15 Uhr - PDF-Datei
  • Isa: Bildungszentrum-Dozenten: Akzeptanz der neuen Honorare. In: Nürnberger Zeitung vom 3. März 2006 - NZ
  • dpa: 3000 Kurse im Nürnberger Bildungszentrum. Programm steht unter dem Motto: «Man lernt nie aus. Ist das nicht schön?» In: Nürnberger Nachrichten vom 12. Januar 2010 - NN
  • Volkan Altunordu: Von Arabisch bis Zwergensprache. Neues Programm des Bildungszentrums mit Schwerpunkt ,erfolgreich Lernen‘. In: Der Bote vom 13. Januar 2010 - Bote
  • Michaela Zimmermann: Gutes Deutsch hilft bei der Jobsuche. 500 Migranten belegen Deutschkurse des Bundesamts für Migration. In: Nürnberger Nachrichten vom 21. Januar 2010 - NN

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise und Anmerkungen