Abenberg
Aus Franken-Wiki
| Abenberg | |
|---|---|
| Ortstyp | Stadt |
| Landkreis | Roth |
| Regierungsbezirk | Mittelfranken |
| Bundesland | Bayern |
| Höhe | 369-461m über NN |
| Fläche | 48 km² |
| Einwohner | rund 5.900 |
| Gemeindeschlüssel | 09576111 |
| KFZ-Kennzeichen | RH |
| Anschrift der Verwaltung | Stillaplatz 1 91183 Abenberg |
| Telefon | 09178 9880-0 |
| Website | http://www.stadt-abenberg.de |
| Bürgermeister | Werner Bäuerlein (parteilos) |
Abenberg ist eine kleine Stadt im mittelfränkischen Landkreis Roth. Sie liegt rund 20 km südwestlich von Nürnberg.
Der Ort sollten nicht mit Abensberg in der Hallertau verwechselt werden.
Inhaltsverzeichnis |
Zur Geschichte
Abenberg hat eine große Geschichte. Bis heute sicht- und spürbar ist die Geschichte dank der gewaltigen Burg, die Abenberg überragt. 1071 wird Abenberg erstmals urkundlich erwähnt, damals als Grafschaft der Hohenstaufer. Durch Heirat kommt Abenberg um das Jahr 1236 zu den Burggrafen von Nürnberg, 1296 erwirbt der Eichstätter Fürstbischof Reinboto Burg und Ort. Abenberg erhält eine neue Stadtmauer mit Toren und Türmen. Bis heute ist Abenberg mehrheitlich katholisch bevölkert, im protestantisch dominierten Mittelfranken durchaus eine Besonderheit. Ein Besuch der Burg Abenberg lohnt sich schon allein wegen des weiten Ausblicks; empfehlenswert ist dann auch ein Gang durch das Haus der fränkischen Geschichte auf der Burg. Überregional bekannt ist Abenberg durch seine Tradition des Spitzenklöppelns. Mitte des 19. Jahrhunderts galt Abenberg sogar als Zentrum des europäischen Metallspitzenhandwerks. Noch heute gibt es in Abenberg eine Klöppelschule, an der das alte Handwerk gelernt werden kann. Bei den Kommunalwahlen am 2. März 2008 wurde Bürgermeister Werner Bäuerlein mit der deutlichen Mehrheit von 86,94 Prozent der Stimmen wiedergewählt.
Erwähnung in der mittelalterlichen Dichtung
Die Burg Abenberg war einst Sitz des gleichnamigen bedeutenden Grafengeschlechts in staufischer Zeit. Darauf gründet sich auch die mehrfache Erwähnung in mittelalterlicher Dichtung, so unter anderem im „Parzival“ von Wolfram von Eschenbach, im Wartburgkrieg, in Kreuzzugsberichten und durch den Thannhäuser.
Politik
Bürgermeister
1. Bürgermeister Werner Bäuerlein (Parteilos)
- 2. Bürgermeister Hans Zeiner (CSU)
- 3. Bürgermeister Wolfgang Amler (Parteilos)
Ortsteile
| Abenberg | Bechhofen | Beerbach |
| Dürrenmungenau | Ebersbach | Kapsdorf |
| Kleinabenberg | Obersteinbach ob Gmünd | Wassermungenau |
Nachbarorte
- 91126 Kammerstein
- 91166 Georgensgmünd
- 91186 Büchenbach (Mfr.)
- 91174 Spalt
- 91154 Roth
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Sehenswertes
Architektonisches
- Burg Abenberg
- Kloster Marienburg
- Stilla-Klosterkirche mit dem Grab der seligen Stilla
- Pfarrkirche St. Jakobus
- Rathaus
- Druidenstein.
- Barock-Wasserschloss in Abenberg-Dürrenmungenau, einst Herrensitz der Nürnberger Patrizierfamile Kreß von Kressenstein.
Vereine
Freiwillige Feuerwehren
- Freiwillige Feuerwehr Bechhofen
- Freiwillige Feuerwehr Beerbach
- Freiwillige Feuerwehr Dürrenmungenau
- Freiwillige Feuerwehr Ebersbach/Kapsdorf
- Freiwillige Feuerwehr Obersteinbach
- Freiwillige Feuerwehr Stadt Abenberg e. V.
- Freiwillige Feuerwehr Wassermungenau
Vereine von A-Z
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Gaststätten
Siehe auch
- Burg Abenberg
- Adel in Franken
- Burggrafen (Nürnberg)
- Eichstätt
- Stilla von Abenberg
- Landkreis Roth
- Patriziat (Nürnberg)
Weblinks
- Wikipedia: Abenberg
- Wikipedia: Abenberg (Adelsgeschlecht)
- Museen Burg Abenberg: Internetauftritt (darin auch das „Haus fränkischer Geschichte“ und das Klöppelmuseum Abenberg)
- Wikipedia: Burg Abenberg
