Iphofen
Aus Franken-Wiki
Iphofen ist eine Stadt im Kitzingen, Unterfranken, die für ihren Weinanbau bekannt ist.
| Iphofen | |
|---|---|
| Ortstyp | Gemeinde |
| Landkreis | Kitzingen |
| Regierungsbezirk | Unterfranken |
| Bundesland | Bayern |
| Höhe | 250 m ü. NN |
| Fläche | 78,01 km² |
| Einwohner | 4.373 (31. Dez. 2008) |
| KFZ-Kennzeichen | KT |
| Anschrift der Verwaltung | 97346 |
| Telefon | 09323 |
| Webseite | www.iphofen.de |
| Bürgermeister | Josef Mend (FW) |
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
741 wird Iphofen zum ersten Mal urkundlich erwähnt. 1293 erhielt Iphofen die Stadtrechte durch Manegold von Neuenburg, Bischof von Würzburg. Um diese Zeit entstand auch die noch heute erhaltene Stadtbefestigung. Um 1421 wurde das Gräbenviertel in die Stadtbefestigung einbezogen. Der Bau der Stadtpfarrkirche St. Veit wurde 1414 begonnen.
1620 wurde die Stadt vom Dreißigjährigen Krieg erfasst. Der Bau des barocken Rathauses wurde 1716 begonnen. 1803 ging die Gemeinde im Rahmen des Reichsdeputationshauptschlusses vom Hochstift Würzburg an das Kurfürstentum Bayern über. Durch eine Reblaus-Epidemie ging der Weinbau 1905 zurück.
Im Laufe des 20. Jahrhunderts fand ein wirtschaftlicher Wiederaufschwung, insbesondere durch die 1932 vorgenommene Gründung und das folgende Wachstum der Firma Knauf Gips. Außerdem wurde die Pfropfrebe eingeführt. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt weitgehend von Zerstörungen verschont. Durch Initiative von Dr. Ruppert Schneider und Dr. Karlheinz Spielmann wurde Iphofen zur Lazarettstadt erklärt.
Während der Gemeindegebietsreform wurden die Orte Birklingen, Dornheim, Hellmitzheim, Mönchsondheim, Nenzenheim und Possenheim eingemeindet. Vor der Kreisreform gehörte Iphofen zum Landkreis Scheinfeld und damit zu Mittelfranken.
Sehenswürdigkeiten
Museen
- Das Knauf-Museum mit Exponaten aus allen großen Kulturepochen und verschiedenen Wanderausstellungen
- Im Stadtteil Mönchsondheim: Das Kirchenburgmuseum Mönchsondheim
- Galerie MAX21
- Galerie Wilhelm J. Heckner
Kirchen
- Stadtpfarrkirche St. Veit (1360): Enthält viele Kunstschätze, wie eine gotische Madonna und eine Statue von Johannes dem Täufer.
- Michaelskapelle (um 1381): Als Beinhaus genutzt, Gebeine noch heute vorhanden und durch Glasfenster sichtbar.
- Wallfahrtskirche zum Heiligen Blut (1329): Ehemalige Wallfahrtskirche, heute Nebenkirche von St. Veit.
- Spitalkirche St. Johann Baptist (1338): Ehemals katholische Kirche, heute als evangelische Kirche genutzt.
Wirtschaft
Weinbau
Den Charakter als Weinstadt bestimmen mehr als 20 Winzer.
Die Iphöfer Weine wachsen auf mineralstoffreichen Böden an meist südlichen, steilen Abhängen des Steigerwaldes. Die Lagen erster Qualität sind Iphöfer Julius-Echter-Berg und Iphöfer Kalb. Weitere Lagen sind Iphöfer Kronsberg, Iphöfer Domherr und Iphöfer Burgweg.
Vereine
- 1. FC Iphofen 1920 e.V.
- 1. Fränkische Winzertanzgruppe e.V.
- AWO Ortsverband
- BRK Wasserwacht OG Iphofen
- CSU Ortsverband
- Feldgeschworene Iphofen
- Förderverein ABZ Iphofen
- Förderverein Hallenbad Iphofen
- Förderverein Musikschule Iphofen e.V.
- Freiwillige Feuerwehr Iphofen e.V.
- Freiwillige Feuerwehr Iphofen e.V. - Musikzug
- FWI - Freie Wähler Iphofen
- Gesangverein 1866 Iphofen
- Hangnager e.V.
- Heimat- und Fremdenverkehrsverein
- Iphöfer Stücht e.V.
- Katholische Jugend
- Katholischer Frauenbund
- Königliche Priv. Schützengesellschaft
- Landfrauen Iphofen
- Seniorenclub St. Veit
- Seniorentanzgruppe
- SPD Ortsverein
- Sportfischergemeinschaft
- Steigerwaldclub Iphofen
- TSV Iphofen
- Wanderfreunde Iphofen
- Weinbauverein Iphofen
- Winzerfestgemeinschaft
Querverweise
Netzverweise

