Limes

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Das lateinische Wort „Limes“ bedeutet zunächst ganz allgemein "Grenze". Im Laufe ihrer langen Geschichte gingen die Römer dazu über, an allen Stellen, wo ihr Reich keine "natürlichen" Außengrenzen hatte (Flüsse, Küstenlinien), diese Grenze durch einen "Limes" zu befestigen. Das waren zunächst einfache Erdwälle, später entwickelte sich der Limes in weiten Teilen Europas zu einer ausgeklügelten Verteidigungsanlage.

Der Limes führt auf einer Länge von 158 km durch Franken. Er wurde während der Amtszeit von Kaiser Domitian im 1. Jahrhundert nach Christus begonnen und etwa 117 n.Chr. fertig gestellt.

Erst zur Mitte des 3. Jahrhunderts wurden die Befestigungsanlagen löchrig; manche Kastelle und Siedlungen wurden aufgegeben oder niedergebrannt.

Seit 2007 gehört der Limes zum Weltkulturerbe.[1]

Einzelnachweise

  1. Deutsche Limeskommission: Obergermanisch-rätischer Limes

Siehe auch

Weblinks